In eigener Sache …MESSINTENTIONEN

Jeden Sonntag feiern wir die Heilige Messe als Fest der Auferstehung und als Mittelpunkt unseres Glaubens. Wir tun dies im Bewusstsein der Verbindung mit weltweit vielleicht einer Milliarde katholischer Christen. Zu dieser Gemeinschaft gehören aber auch unsere lieben Verstorbenen, als die, die uns im Glauben an die Auferstehung vorausgegangen sind, wie wir im Hochgebet immer beten und durch unser zustimmendes „Amen“ nach dem abschließenden Lobpreis bejahen und bekräftigen.

Ein Ausdruck der bewussten Hineinnahme der zu Gott Heimgegangenen in die Messfeier, ist das Vorlesen der Namen, der jeweils am betreffenden Tag Verstorbenen aus unserer Gemeinde. Seit ihrer Gründung 1932 sind sie im „Schwarzen Totenbuch“ verzeichnet. Jedes Jahr werden nach dem feierlichen Requiem am Allerseelentag die Namen der im abgelaufenen Jahr gestorbenen Gemeindemitglieder ergänzt. In dem immer wiederkehrenden Totengedenken wird die Erinnerung an die uns bekannten Menschen erneut lebendig.

Eine besondere Möglichkeit, diese Verbundenheit zu feiern und sie mit der gesamten Gemeinde zu teilen, ist die sogenannte „Messintention“. Wir formulieren ein Gebetsanliegen und spenden ein sogenanntes „Messstipendium“.

Durch eine solche „Gebetsmeinung“ lädt der jeweilige „Stifter“ alle Mitfeiernden ein, in der Heiligen Messe zusammen mit ihm für einen bestimmten Verstorbenen zu beten - früher hieß es: „Die Messe aufopfern“ - und die „Gemeinschaft der Heiligen“ über den Tod hinaus bewusst zu feiern.

Jedoch nicht nur Verstorbene, sondern viele persönliche und auch öffentliche Anliegen können der Grund für die Gebetsmeinung in der Heiligen Messe sein. Besonders wertvoll ist es, die betreffende Heilige Messe auch selber mitzufeiern.

Wenn Sie nun die Möglichkeit der Hineinnahme Ihres Gebetsanliegens in die Heilige Messe nützen wollen, können Sie in der Sakristei den diesbezüglichen Termin fixieren. Dazu liegt beim „Totenbuch“ ein Jahreskalender bereit, in den Ihre Messintention eingetragen wird.

Die Kirche bittet Sie dafür um das sogenannte Messstipendium in der Höhe von € 9,-. – Außerhalb der Länder mit Kirchenbeitrag ist dies meist die einzige offizielle „Bezahlung“ für den Zelebranten und auch in Österreich erhält der Priester einen bestimmten Anteil vom Stipendium.

Bitte nützen Sie das Angebot und auch die Gelegenheit, Ihre Gemeinde finanziell zu unterstützen!

Ab sofort liegt der Kalender für das nächste Jahr  in der Sakristei bereit und darin sind auch noch jede Menge Termine frei!