Elisabethsonntag

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Am Sonntag, dem 15. November, feiert die Kirche den

"Welttag der Armen"

"Welttag der Armen"

Unter dem Motto
„Mach es wie Elisabeth: Sieh Not und Handle!“
sammeln wir

am 15. November

in der Sonntagsmesse um 9.15 Uhr

für Menschen in Not.

Als kleines „DANKE“ nehmen Sie bitte eine Münze für das Einkaufswagerl mit nach Hause.

Armuts-Zahlen in Österreich im Überblick

Im Jahr 2025 haben sich mehr als 40.000 Menschen an die Sozialberatungsstellen der Caritas gewandt. Die häufigsten Problemlagen betrafen neben dem allgemeinen Lebensbedarf die Themen Wohnen und Energie.


1,686 Millionen Menschen in Österreich waren 2025 armuts- oder ausgrenzungsgefährdet – das entspricht 18,6 Prozent der Bevölkerung.


Arbeit schützt allein nicht immer vor Armut: 361.000 Menschen bzw. 9 Prozent müssen trotz Erwerbsarbeit mit einem Einkommen unter der Armutsgefährdungsschwelle auskommen.


Menschen, die von Armut betroffen sind, leben zum Großteil in desolaten und prekären Wohnverhältnissen: Oft wohnen viele Haushaltsmitglieder auf engem Raum (Überbelag: 26%), in dunklen (16%), feuchten und/oder von Schimmel betroffenen Zimmern (38%); häufig mit unzureichender Beheizung im Winter und generell schlechter Dämmung/Isolierung und mit alten Heizsystemen.


In den letzten zehn Jahren (2015-2025) stiegen die monatlichen Wohnkosten in Österreich um rund 35 Prozent – bei Mietwohnungen im Schnitt sogar um 40 Prozent.


Haushalte mit niedrigen Einkommen sind besonders belastet. Sie leben besonders oft zur Miete und müssen einen größeren Teil des Einkommens für Wohnen ausgeben.


Alleinerziehende und alleinlebende Frauen müssen im Mittel einen fast doppelt so hohen Anteil ihres Einkommens für das Wohnen aufwenden, wie die Gesamtbevölkerung. Auch Menschen mit Behinderung haben eine besonders starke Wohnkostenbelastung.


Mehr als 1 Mio. Menschen sind von Energiearmut betroffen. Das heißt, sie können ihre Wohnung nicht warmhalten, haben überdurchschnittlich hohe Energiekosten bei wenig Einkommen, bereits Zahlungsrückstände bei Wohnnebenkosten oder sind armutsgefährdet und leben in Räumen mit Schimmel, Fäulnis o.ä.


Über 21 000 Personen sind (Stand 2024) als obdach- und wohnungslos registriert – ein Anstieg um 2,8 Prozent zum Jahr davor.

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